Als ich bei OM in Thailand war, habe ich Boyd getroffen, den Jugendpastor einer Gemeinde in Bangkok. Er ist sehr nett und hat ein dienendes Herz, genau wie der Hauptpastor der Gemeinde. Vom Fahren des Gemeindetransporters, über die Renovierung der Büros,...
...bis hin zur persönlichen Unterstützung seines Pastors tut er alles, was er kann um zu helfen. Ich erfuhr, dass er auch ungefähr 5 Jahre auf der Logos Hope diente, bevor er anfing in seiner Gemeinde zu arbeiten.
Ich bin sehr dankbar, dass er mir seine Geschichte erzählt hat:
Boyd: Mein Lebenszeugnis zeigt die Wichtigkeit des Missionsbefehls, den wir als Christen ernst nehmen sollten. Es ist die großartige Gelegenheit für den Einzelnen und die Gemeinde, durch die Mitarbeit in der Mission Gott zu erleben.
Mission funktioniert nicht ohne Unterstützer die spenden und beten. Persönlich glaube ich, dass das für unsere Gemeinde die Herausforderung ist, wenn wir erwachsen im Glauben und vom Herrn gesegnet sein wollen, müssen wir Teil von Mission werden. Sogar einige Christen in meinem Land sagten, dass in Thailand mehr als 95% nicht an Gott glauben und nicht genug Leute in unserem eigenen Land arbeiten. Warum muss ich in die Weltmission?
Ich: Was hast du den Leuten geantwortet, die meinten du sollst hier bleiben?
Boyd: Der Herr hat einen anderen Plan. Wenn Paulus so gedacht hätte wie manche Christen heute, hätten die Thai nie das Evangelium gehört und nie von Gott erfahren. Befehl ist also BEFEHL. Weil ich durch die Mission um die Welt kam, weiß ich, dass jeder einen Teil zur Weltmission beitragen muss um das große Ganze zu sehn. Das ist wie fließendes Wasser. Die Leute müssen hinausgehen und andere müssen hereinkommen. Wenn die Pumpe im Aquarium ausfällt, sterben die Fische; KEIN SAUERSTOFF. In Thailand ist es so: Manchmal hören Nicht-Christen nicht auf ihre Landsleute, aber Menschen aus fremden Ländern hören sie zu.
Ich: Wie das mit dem Wasser funktioniert ist wirklich ein gutes Bild! Genauso ist es wenn wir nur nehmen aber nichts abgeben, wir werden wie das Tote Meer. Wir sind gesegnet um ein Segen zu sein (wie Abraham). Der Segen sollte also auch durchfließen.
Boyd: Schlussendlich hat der Herr uns gesagt was wir tun sollen und ich glaube es ist das Beste seinem Missionsbefehl zu folgen, weil es SEIN Auftrag ist.
Ich: Kannst du sagen wie dich deine Erfahrungen verändert haben?
Boyd: Während meiner ganzen Zeit in der unmöglich scheinenden Mission war ich in allen Hochs und Tiefs von Jesus abhängig. Ich habe gelernt in jeder Situation zu beten und auf Gott zu vertrauen.
Ich: Wärst du Jugendpastor geworden so wie du es heute bist?
Boyd: Die Schwierigkeiten haben meinen Charakter geformt und als ich zurück kam, war ich sicher dem Herrn in jeder Karriere dienen zu können. Aber ER führte mich in eine Vollzeitstelle in meiner Gemeinde.
Ich: Was hatte das alles in deiner Gemeinde für Auswirkungen?
Boyd: Viele in meiner Gemeinde und in ganz Thailand wurden ermutigt. Sie haben jetzt weniger Angst vor Mission. Viele Leute aus meiner Gemeinde haben sich entschieden in die Mission zu gehen und sind zurückgekommen um hier den Menschen zu dienen, andere arbeiten jetzt Langzeit in anderen Ländern.
Ich: Danke, dass du mir deine Geschichte erzählt hast!